Atlas der handwerklichen Bildung

Die Tschechische Republik und Deutschland stehen seit Jahren vor einem zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften im Handwerk sowie gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Qualität der praktischen Arbeit. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in den Grenzregionen, in denen Arbeitsmärkte und Arbeitskräfte auf natürliche Weise miteinander verflochten sind.

Trotz bestehender Bildungseinrichtungen, betrieblicher Schulungsangebote und Aktivitäten von Materialherstellern bleibt das System der beruflichen Ausbildung fragmentiert. Die einzelnen Akteure bearbeiten häufig nur Teilaspekte des Problems, während eine systematische Koordination weitgehend fehlt. Dies führt zu einer Diskrepanz zwischen den Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen und den tatsächlichen Anforderungen der Praxis.

Das vorliegende Dokument versteht sich als erster Schritt hin zu einem systematischen Ansatz zur Weiterentwicklung der handwerklichen Bildung im deutsch-tschechischen Grenzraum. Auf Grundlage einer Akteursanalyse sowie Gesprächen mit Fachleuten aus der Praxis identifiziert es zentrale Lücken im bestehenden System und zeigt zugleich mögliche Ansätze für zukünftige Zusammenarbeit und Weiterentwicklung auf.

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Ziel ist es nicht, ein neues paralleles System zu schaffen, sondern funktionierende Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, bestehende Akteure miteinander zu vernetzen und den praxisorientierten Teil der Ausbildung durch flexible und zielgerichtete Formate zu stärken.

Das Material dient als Grundlage für den fachlichen Austausch innerhalb des Netzwerks relevanter Akteure. Es versteht sich als Arbeitsgrundlage für Gespräche zwischen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Herstellern und Institutionen sowie als Ausgangspunkt für Pilotprojekte im Bereich der handwerklichen Bildung.

Das Material darf ohne Zustimmung der Autorin weder übernommen, bearbeitet noch veröffentlicht werden. Die Angabe der Autorenschaft ist verpflichtend.

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